Ist das für mich als B2B- oder B2C-Unternehmen relevant?

Für Firmen wird IdM interessant, wenn Sie verschiedene Anwendungen anbieten und damit intern arbeiten. Das können z. B. Softwarelösungen wie Pipe Drive (CRM) und Confluence (Kollaborationssoftware) sein oder Onlineshop-Systeme wie Shopware. Hinzu kommen das eigene Intranet, die Google-Produkte sowie WordPress und so weiter. Stellen Sie sich den dazugehörigen Identity Provider wie ein Telefonbuch vor. Die verschiedenen Tools nutzen es gemeinsam als zentrale Anlaufstelle. Als Management bezeichnet man in diesem Zusammenhang alles, was zur Bereitstellung dieses Verzeichnisses nötig ist. Dazu gehört die Pflege der Daten, das Bereitstellen für die Authentifizierung- und Autorisierungsfunktionen und vieles mehr. Genau dann ist ein einheitliches Verfahren zu Login- und Account-Pflege sinnvoll.

4 Gründe für professionelles Identity Management

Datenkonsistenz und vereinfachte Administration

Unternehmen mit einem IdM legen beispielsweise neue Mitarbeiter nur einmal in einem vertrauenswürdigen System wie der Personalverwaltung an. Alle angeschlossenen Anwendungen nutzen diese Daten. Das heißt, der neue Mitarbeiter loggt sich mit seinen Zugangsdaten ein und hat sofort Zugriff auf alle für ihn relevanten Systeme. Alle wichtigen Angaben sind an einem Ort ablegt, wodurch sie schnell und einfach gepflegt werden können. Wechselt der Mitarbeiter die Abteilung oder verlässt das Unternehmen, kann die IT-Abteilung diese personenbezogenen Daten automatisiert ändern oder löschen. So ein Vorgehen sorgt für konsistente Daten, die übersichtlich verwaltet werden.

Steigerung der Sicherheit

Ein Identity Management erhöht die Sicherheit in Ihrem Unternehmen. Benutzern können aufwandsarm Berechtigungen für den Zugriff auf bestimmte Systeme erteilt werden. Das Ganze funktioniert natürlich auch anders herum: durch die Definition von Sicherheitsrichtlinien können Alarme definiert werden. Bei einem Verstoß können dem Mitarbeiter automatisch Zugriffsberechtigungen entzogen werden.

Compliance

Daraus ergibt sich auch eine einfache Handhabung in Sachen Compliance. Identity-Management-Systeme können durch integrierte Auditfunktionen alle Vorgänge dokumentieren. Dadurch lassen sich ohne viel Aufwand rechtliche und gesetzliche Anforderungen hinsichtlich der Transparenz bei Zugriffsrechten erfüllen. Systemadminstratoren sehen ganz genau, wer sich von wo in welches System eingewählt hat.

Single Sign-On (SSO)

Mithilfe von Identity Management ist auch die Einführung eines Single Sign-Ons für alle benutzten Geräte und Systeme möglich. Das heißt: Benutzer müssen sich nur einmal zentral anmelden. Alle weiteren Anwendungen können diese User Session mitbenutzen. Auf diese Weise wird der Prozess für den Benutzer vereinfacht.

In unserer digitalen Welt gewinnt dieses Thema zunehmend an Bedeutung. Wir möchten Ihnen im Folgenden ein Tool vorstellen, mit dem Sie den Einstieg ins Identity Management erfolgreich meistern.

Sichere Anwendung aller Applikationen mit Gluu

Die Softwarelösung unseres Partners Gluu verbindet alle Vorteile eines Identity-Management-Systems mit dem Open-Source-Ansatz. Die IdM-Lösung von Gluu zeichnet sich durch eine übersichtliche Oberfläche aus, mit dem sich Access Management, Multi-Faktor-Authentifizierung und User Management einfach verwalten lassen. Auch bei der Anbindung einer Vielzahl von Service Providern an den Gluu Identity Provider verlieren Ihre IT-Mitarbeiter nicht den Überblick. Dabei bleibt die Lösung selbst performant.

Das ist auch durch den Open-Source-Ansatz gegeben. Bei Closed-Source-Angeboten muss man auf die Aussagen der Hersteller vertrauen, was mit den persönlichen Daten geschieht. Der offene Quellcode bei Open Source macht es schwer, versteckte Funktionen, wie das Weiterleiten sensibler Daten auf fremde Server, zu implementieren. Die Community prüft alle Entwicklungen eingehend und würde in so einem Fall vehement darauf hinweisen, die Sicherheitslücke zu schließen. Dieses Feedback sorgt dafür, dass Features und Updates zügig umgesetzt werden. Deshalb genießen Open-Source-Produkte, wie Gluu, großes Nutzervertrauen.

Ein weiterer Vorteil der Software-Lösung sind die Bezahlmodelle, die auf dem jeweiligen Jahresumsatz basieren. Die Pakete und Support-Optionen reichen von Basic (max. 5 Mio. $ Umsatz) bis zu Enterprise (über 500 Mio. $ Umsatz). Demnach können sich auch kleinere Firmen die vielfältigen Funktionen von Gluu leisten. In der Community Version (die nur durch die Community technisch unterstützt wird) sind die Leistungen sogar kostenfrei. Außerdem buchen Sie den Service on premise und nicht, wie bei vielen Anbietern üblich, als Cloud-Version.

Gluu eignet sich für folgende Hosting-Anwendungen:

  1. Als selbstgehostete Lösung
  2. Über bekannte Cloud-Angebote wie Amazon Web Services (AWS), Google Cloud Engine, Digital Ocean usw.

Eine Übersicht über die verschiedenen Modelle finden Sie auf der Firmen-Homepage.

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